Die Legende des Baalschem

de Martin Buber

Publicado por primera vez en 1656 · 223 páginas

Sobre este libro

«Die Legende des Baalschem» erschließt dem Nachgeborenen die untergegangene Welt der Chassidim in ihrer heiter-gläubigen Lebenshaltung und ihrer bilderreichen Spiritualität. «In diesen Geschichten wird Nie geschehenes zur Gestalt gebracht; überall geht es um das Ringen der Seele, um das Letzte, um das Schauen und Verwirklichen Gottes.» (Gustav Landauer)

»Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des ‹Stübels›, in dem der chassidische Rabbi, der ‹Zaddig›, der ‹Bewährte›, der Heilige, der Mittler zwischen Gott und Mensch, mit weisem und lächelndem Mund das Mysterium und das Märchen austeilt», schreibt Martin Buber (1878–1965) in seiner Vorrede. Der Autor versteht es, in seinen vielgerühmten Nachdichtungen, erstmals 1908 erschienen, eben diese Atmosphäre zu neuem Leben zu erwecken. Die Geisteswelt der Chassidim, einer um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen ostjüdischen Sekte, fasziniert durch Spiritualität, Humor und mythische Kraft. Es ist ein unschätzbares Verdienst des Autors, diese Welt an der Schwelle ihres Verschwindens nochmals einer breiten Leserschaft vermittelt zu haben. Was später in den «Erzählungen der Chassidim» (1949) einen krönenden Abschluss finden sollte, bereitet sich hier vor: die Literarisierung des mündlich, beziehungsweise anonym tradierten Sagen- und Mythenschatzes.

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